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Mehr ALS 1000 Worte - Die Emanzipation Der Bilder: Mitchells Pictoral Turn Maik Philipp

Mehr ALS 1000 Worte - Die Emanzipation Der Bilder: Mitchells Pictoral Turn

Maik Philipp

Published January 1st 2003
ISBN : 9783638161886
ebook
24 pages
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 About the Book 

EinleitungDie Kultur des ausgehenden 20. und des beginnenden 21. Jahrhunderts wird als visuelle Kultur bezeichnet: Wir leben in einem visuellen Zeitalter, einem Zeitalter der Bilder.1 In einer Spirale wachsen die Bilderflut auf der einen SeiteMoreEinleitungDie Kultur des ausgehenden 20. und des beginnenden 21. Jahrhunderts wird als visuelle Kultur bezeichnet: Wir leben in einem visuellen Zeitalter, einem Zeitalter der Bilder.1 In einer Spirale wachsen die Bilderflut auf der einen Seite und die Bed rfnisse der Rezipienten nach mehr Visuellem. Diese Wendung zum Bild [...] findet kontinuierlich und mit gro em Tempo statt.2 Das Ph nomen, das die visuelle Kultur forciert, wird als pictorial turn3 bezeichnet, ein Ausdruck, den der Literaturwissenschaftler William John T. Mitchell im Jahr 1997 aufs Tableau brachte.Bilder in ihrer Eigenschaft, optisch und zweidimensional Inhalte zu (re)pr sentieren, haben zu einer utopistischen Spekulationswut ber die erl sende und umw lzende Macht der Bilder4 im weltweiten wissenschaftlichen und interdisziplin ren Diskurs gef hrt. Stichworte wie Simulation, Immaterialit t, Sehen ohne Blick, Universum der technischen Bilder, Unsichtbarkeit der Welt, Hypersichtbarkeit agitieren die Debattierenden.5So ausf hrlich der Dialog ist, so skurril erscheint er angesichts Mitchells Aussage, dass wir heute [...] immer noch nicht genau wissen, was Bilder sind, in welchem Verh ltnis sie zur Sprache stehen, wie sie sich auf Beobachter und die Welt auswirken, wie ihre Geschichte zu verstehen ist und was mit ihnen bzw. gegen sie gemacht werden kann.6Dem Ph nomen des pictorial turn und einer kritischen Beurteilung will sich diese Hausarbeit widmen. Zun chst wird Mitchells Theorie des pictorial turn dargelegt. Daran kn pfend werden Sprache und Bild als Koexistenten, Komplement re und Rivalen dargelegt. Es folgt eine Diskussion der Frage, ob das Bild die Sprache ersetzen kann, und die kurze Illustration bislang vorgenommener Versuche. Im Anschluss werden ltere und aktuelle F lle der Machtsch pfung durch Bilder, vornehmlich durch Fotografien, vorgestellt. Das Fazit b ndelt Kerngedanken und fasst den Inhalt der vorangegangenen Kapitel zusammen.[...]